Sprudelnd wirtschaftlich: Tourenplanung bei Gerolsteiner

„Es zischt, prickelt – und läuft reibungslos: Wir haben ein Tool gesucht, das uns die Istkosten während der Disposition anzeigen kann. Gefunden haben wir mit PTV Smartour nicht nur das passende Tourenplanungstool sondern mit der PTV Group auch den perfekten Anbieter. Ziel erreicht.“ Carsten Schönborn, Leiter Versand bei Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG

„Es zischt, prickelt – und läuft reibungslos: Wir haben ein Tool gesucht, das uns die Istkosten während der Disposition anzeigen kann. Gefunden haben wir mit PTV Smartour nicht nur das passende Tourenplanungstool sondern mit der PTV Group auch den perfekten Anbieter“, Carsten Schönborn, Leiter Versand bei Gerolsteiner. Foto: Gerolsteiner

Tourenplanung in der Getränkebranche ist eine besondere Herausforderung – am Beispiel der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG. zeigt sich eindrucksvoll wie „prickelnd einfach“ diese mit PTV Smartour gelöst werden kann.

Gesucht: die eierlegende Wollmilchsau

143,5 Liter: So hoch lag lt. Statista in 2014 der Pro-Kopf-Verbrauch an Mineralwasser. Tendenz steigend. Wurde der Konsum des „Grundwassers mit besonderen Eigenschaften“ 1970 noch mit 12,5 Litern pro Kopf beziffert, konsumierten Deutschlands Einwohner im Jahr 2000 durchschnittlich 100,3 Liter Mineral- und Heilwasser pro Kopf. Den wenigsten ist dabei bewusst, welche logistische Herausforderung hinter der Lieferung aller Getränkepaletten steht. Die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG meistert diese Aufgabe täglich als meistgekaufte Mineralwassermarke auf dem deutschen Markt und größter Exporteur.

Carsten Schönborn, Leiter Versand bei Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, kennt sich aus. „Es gibt unterschiedliche Konstellationen: zwei Tourarten, Kombinationen mit bis zu vier Kunden pro Lkw und ein Sortiment von vier möglichen Fahrzeugtypen. Wichtig für unseren Dispositionsprozess sind mehrere Faktoren. Zum einen die zügige Zusammenstellung der Touren, damit wir die Daten frühzeitig an den Transportdienstleiser übermitteln können. Ferner die optimale Kombination der vorliegenden Auftragsdaten: Hier bringen wir den Kundenwunsch aber auch die Wirtschaftlichkeit unter Kostengesichtspunkten miteinander in Einklang.“

Besondere branchentypische Herausforderungen waren zunächst die Einhaltung der einzelnen Kundenrestriktionen, zum Beispiel offene oder fixe Zeitfenster zur Belieferung, sowie die Auswahl des richtigen Fahrzeugs. Das heißt für Schönborn insbesondere auch die Zuordnung des Equipments zur richtigen Tour.

Seit 1888 stellt sich der Gerolsteiner Brunnen einer großen Aufgabe: seinen Kunden die in Geschmack und Qualität besten Mineralwasserprodukte zu liefern. Deshalb genießt Innovation von jeher eine hohe strategische Priorität – sei es bei Produkten, Verpackungen oder auch betriebsinternen Prozessen. Heute ist die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG Anbieter der meistgekauften Mineralwassermarke auf dem deutschen Markt und größter Mineralwasser-Exporteur mit Hauptabsatzmärkten in Japan und den USA.

Die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG ist Anbieter der meistgekauften Mineralwassermarke auf dem deutschen Markt und größter Mineralwasser-Exporteur mit Hauptabsatzmärkten in Japan und den USA. Foto: Gerolsteiner

Wichtig und entscheidend sind dabei die unterschiedlichen Frachttarife, die je nach Tourart und Equipment anders ausfallen. Und natürlich die Ist-Kosten des eigenen Fuhrparks. „Früher war der Zeitaufwand für die Disposition einfach viel zu hoch und es gab keine Vorkalkulation. Heute fordern wir das Equipment passend zum Auftrag“, ergänzt Schönborn.

Per Schnittstelle zur Lösung

Für Schönborn ging mit der Entscheidung für das Tourenplanungstool der PTV Group eine lange Suche zu Ende: „Recherchen und Empfehlungen führten uns immer wieder zur PTV Group. Ein Kontakt zum Partner und eine Präsentation auf einer Fachmesse haben uns schließlich überzeugt, erste Planungs-Workshops zu terminieren; die Haptik von PTV Smartour und die Schnittstelle zum SAP-System waren beeindruckend.“ In Rekordzeit folgte die Einführung: von August 2014 bis zum ‚Going live‘ Mitte Dezember, inklusive fünf Tage Schulung. Schönborn weiß: „So etwas läuft oft anders – aber hier hat einfach die Chemie gestimmt, es hat Spaß gemacht!“ Schönborn ist begeistert: „Das Projekt lief einfach reibungslos. Die Anwender hier im Haus, ein Team aus jungen technikaffinen Leuten, waren von Anfang an dabei, haben sich mit der Oberfläche und der Funktionalität der Software sofort zurechtgefunden und waren froh, das altbackene vorherige System ablösen zu können; hier ist eine breite Akzeptanz vorhanden. Die Basisschulungen waren sehr gut organisiert und inhaltlich gefüllt. Wir konnten praktisch sofort in das Tagesgeschäft einsteigen. Per Schnittstelle übertragen wir Auftragsdaten aus unserem führenden SAP-System an PTV und nach der Disposition wieder zurück. In Echtzeit werden zu allen Tourkonstellationen Frachtkosten ermittelt.“

Ziel erreicht

Für Schönborn ist das Ziel erreicht – und neue sind gesetzt: „Zusammen mit PTV haben wir einen großen Meilenstein bewältigt: Pro Tag verzeichnen wir ein bis zwei Stunden Zeitersparnis. Der eigene Fuhrpark ist wesentlich besser ausgelastet und lässt sich deutlich wirtschaftlicher einsetzen.“ Neue übergreifende Lösungen machen Lust auf mehr: „Wir haben jetzt eine perfekte Planungsbasis“, so Schönborn. „Was uns alle antreibt, ist natürlich die Frage, wann die Lieferungen tatsächlich ankommen. Wie verwandelt man strategische Planungsdaten in Echtzeit-Werte?“ Über eine erste Präsentation hat der Leiter Versand den Cloud-basierten Dienst PTV Drive&Arrive bereits kennengelernt:

Die Lösung informiert aktiv und in Echtzeit über die voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) der Transporte und macht es einfach, diese Information mit jedem Beteiligten in der Transportkette zu teilen – auch über heterogene Systeme hinweg.

Schönborn resümiert: „Egal, welche Projekte wir in Zukunft noch zusammen stemmen: Wir können PTV auf jeden Fall weiterempfehlen.“