PTV Visum 15 setzt neue Maßstäbe in Sachen Multimodalität

Die neue Version der weltmarktführenden Verkehrsplanungssoftware, PTV Visum 15, ist jetzt verfügbar.

Die neue Version der weltmarktführenden Verkehrsplanungssoftware, PTV Visum 15, ist jetzt verfügbar.

Das neue Release der weltmarktführenden Verkehrsplanungssoftware ist da: PTV Visum 15 setzt neue Maßstäbe in Sachen Multimodalität und ermöglicht eine noch nachhaltigere Verkehrsplanung.

Öffentliche Verkehrsmittel besser zugänglich zu machen, haben sich Entscheider vielerorts zur Aufgabe gemacht. Eine Rolle spielt dabei das Park & Ride Angebot (P+R). Damit Anwender Bedarf, Größe und Lage von P+R Anlagen genau analysieren können, stehen in PTV Visum 15 neue Verfahren zur Verfügung. „Dank dieser können Anwender unter anderem die Kapazitäten der P+R Plätze berücksichtigen und bewerten“, sagt Dr.-Ing. Johannes Schlaich, Director Traffic Software Product Management & Services bei der PTV Group.

Mehr Verkehrsmodi für PTV Visum

Manche Verkehre ticken einfach anders – während bei Autofahrern Widerstand vor allem aufgrund der Reisezeit und Kosten entsteht, umfahren Radfahrer gerne gefährliche Strecken oder sehr starke Steigungen. „Damit unsere Anwender solche Begebenheiten realitätsnah modellieren können, haben wir die stochastische Umlegung erweitert, sodass nun auch wegbezogene Widerstandskomponenten wie die maximale Steigung berücksichtigt werden können“, erklärt Schlaich. Ein weiterer bedeutender Anwendungsfall: der Güterverkehr, in dem einige Kostenbestandteile reiseweitenabhängig sind.

Neues Nachfragemodell für den Wirtschaftsverkehr

Für einen Schulterschluss zwischen Personen- und Wirtschaftsverkehr sorgt das neue Modul „Wirtschaftsverkehr“, ein neues Nachfragemodell, das speziell auf logistische Anforderungen zugeschnitten ist. Anwender können nun relevante Logistikkonzepte in ihr strategisches Verkehrsmodell integrieren.

Mit dem neuen Modul „Wirtschaftsverkehr“ können in PTV Visum 15 nun logistische Konzepte getreu dem in der Logistik etablierten Savings-Algorithmus modelliert werden.

Mit dem neuen Modul „Wirtschaftsverkehr“ können in PTV Visum 15 nun logistische Konzepte getreu dem in der Logistik etablierten Savings-Algorithmus modelliert werden.

Das neue Modul beruht auf dem in der Logistik etablierten Savings-Algorithmus, bei dem mögliche Kosteneinsparungen durch Tourenbildung und Reihenfolgebestimmung innerhalb der Touren bewertet werden. „In PTV Visum sorgt der Savings-Algorithmus dafür, dass die in der Erzeugung und Verteilung generierten Auftragsmatrizen in Fahrtenmatrizen umgerechnet werden, die neben ein- und ausgehenden Fahrten auch Verbindungsfahrten berücksichtigen“, so Schlaich.

Teilen, schätzen, weitersagen

Damit Modellierer im Team oder teamübergreifend noch enger zusammenarbeiten können, wurde das Szenariomanagement weiter verfeinert. So lassen sich nun Teile von Projekten leichter untereinander austauschen und einzelne Elemente mit Passwörtern belegen. Darüber hinaus können Planer ihre Arbeit nach außen sichtbar machen: „Mit dem neuen General Transit Feed Export (GTFS) können Planer nun ihre Daten mit der breiten Öffentlichkeit über Google Maps oder über andere Planungssystemen teilen, die GTFS als Schnittstellenformat nutzen“, erklärt Schlaich. „Wie viel sie preisgeben möchten, liegt ganz bei ihnen.“ Auf diesem Weg können Planer zum Beispiel Teile ihres ÖV-Netzes öffentlich zugänglich machen – ohne dabei das Eigentum über ihre Daten zu verlieren.

Weitere Informationen: Mehr Informationen zu den neuen Features und Funktionalitäten von PTV Visum 15 gibt es auf der Webseite. Darüber hinaus stellt das Produktmanagement die neue Version am 24. September in einem kostenlosen Webinar vor. Interessierte können sich über http://ptv.to/webinar6visum15 registrieren.

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