PTV nimmt die Zukunft des Verkehrs unter die Lupe

Miller - ULI Konferenz

Miller Crockart, Vice President Traffic Sales and Marketing spricht bei der ULI Konferenz

Der Begriff „Autonomous Vehicles“ ist voll im Trend und im Bereich Verkehr ein immer wiederkehrendes Thema. Um die Auswirkungen dieser Technologie auf Städte, Mobilität und Ballungsräume besser zu verstehen, hat die ULI UK – Urban Land Institute im vergangenen Herbst eine halbtägige Konferenz organisiert, bei der Experten verschiedene Szenarien zusammengefasst und dem Publikum vorgetragen haben.  

Corporate Partnership Board bei der ITF

Das CPB – Corporate Partnership Board der ITF beschäftigt sich mit den zukünftigen Herausforderungen des öffentlichen Verkehrs. Das Board hat kürzlich eine wissenschaftliche Abhandlung mit dem Titel “Urban Mobility System Upgrade: How shared self-driving cars could change city traffic” veröffentlicht. Die PTV Group mit ihrem starken Forschungshintergrund ist ein aktives Mitglied des Corporate Partnership Boards, das sich nicht nur für die technologischen Themen interessiert, sondern auch für die politischen und deren Auswirkungen.

Um den Dialog zwischen den beteiligten Parteien zu fördern, haben Miller Crockart, Vice President Traffic Global Sales & Marketing bei der PTV Group, und Paulo Humanes, Strategic Global Business Development bei der PTV Group, die Ergebnisse der ersten Untersuchungen einem breiten Expertenpublikum präsentiert. Der Vortrag hat sich auf das Testszenario der Untersuchung konzentriert. Dabei ging es auch um die Auswirkungen auf Verkehr in der Stadt für den Fall, dass „Autonomous Vehicles“ eine echte Verkehrslösung wären. Die Präsentation hat auch gezeigt, dass die Anzahl von Autos um fünfzig Prozent oder mehr sinken könnte, wenn man autonome TaxiBots nutzen und seine Fahrt teilen würde. Können Sie sich vorstellen, einen Platz so groß wie 210 Fußballfelder zu haben: Was könnte man damit machen? Wie könnte man davon profitieren? Wie würde das Leben in der Stadt aussehen, müsste man nicht auf der Straße parken?

Die Schattenseite

Nachteil der „shared Mobility“ ist, dass die neuen Fortbewegungsmittel, TaxiBots und AutoVots, mehr Strecke als die aktuellen Fahrzeuge zurücklegen würden. Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass ein direkter Weg von A nach B mit diesem Modell nicht möglich wäre aufgrund privater Pick-Ups und Drop-Offs. Die Lösung wären autonome öffentlichen Verkehrsmitteln (gemeinsame Nutzung von Bussen auf Abruf), TaxiBots und Taxibusse. Würde man sich für eine Kombination aller drei Möglichkeiten entscheiden, dann würde man 22 % weniger Fahrten zurücklegen womit der CO2 Ausstoß um 27 % reduziert würde. Deswegen sollte die Möglichkeit der neuen Technologien und „Autonomous Vehicles“ ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Wie kann man die Welt beeinflussen? 

Aus diesem Grund engagiert sich die PTV für eine tragbare Entwicklung der Software. Beispielweise wurden Autonome Fahrzeuge in einer virtuellen Welt getestet. Diese Plattform wird mit Hilfe von PTV Vissim entwickelt. Sie setzt dafür die aktuellste Technologie ein und erstellt so ein herausragendes Werkzeug. Diese virtuelle Welt bietet die Gelegenheit, das Produkt in realer Umgebung zu testen. Die Autos legen weite Strecken in der virtuellen Welt zurück, bevor sie auf echten Straßen fahren. Zudem lassen sich die Fahrzeuge unter verschiedensten Bedingungen in unterschiedlichen Städten testen.

Außerdem unterstützt die PTV das German Partnership for Sustainable Mobility. Im Dezember 2015 wurde eine wissenschaftliche Abhandlung von dem Board zum Thema “Zero and Low Carbon Mobility Ideas – Made in Germany” veröffentlicht. Schon seit langem weiß die PTV, dass die öffentlichen Verkehrsmittel eine wichtige Rolle im Klimaschutz spielen können.

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