PTV Group und IPG Automotive bieten neue Schnittstelle für den virtuellen Fahrversuch

Virtueller Fahrversuch von IPG Automotive jetzt mit mikroskopischer Verkehrssimulation von PTV Vissim.

In der Automobilbranche ist das Testen von Neuentwicklungen für Fahrzeuge und Materialien ein obligatorischer Schritt im Entstehungsprozess. Strenge Regularien und Auflagen dienen dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer. Keine Neuheit kommt ungetestet auf die Straße. Hersteller sehen sich häufig mit verzögerten Produkteinführungszeiten und höheren Kosten konfrontiert. Eine Möglichkeit effizient und kostengünstig zu testen, ist von der realen auf die virtuelle Welt auszuweichen.

Simulationen von Fahrzeugen oder Fahrzeugkomponenten in realitätsgetreuen Szenarien sind nicht nur bedeutend günstiger als Real-Tests – unabhängig von Faktoren wie Verkehrs- und Witterungslage, die in der Realität nur bedingt beeinflussbar sind, können Neuentwicklungen unter reproduzierbaren Bedingungen getestet werden. Die Simulation hilft auch dabei, die Produkteinführungszeit zu verkürzen, da etwaige Schwierigkeiten noch vor der Produktion entdeckt und behoben werden können, ohne teure Herstellungskosten zu verursachen.

PTV Group und IPG Automotive bieten ab sofort eine Komplettlösung für Fahrsimulationen in virtueller Umgebung. Dafür sorgt eine eigens entwickelte Schnittstelle, die PTV Vissim, die Verkehrssimulationssoftware der PTV Group, und die CarMaker-Produktfamilie, die Simulationslösungen von IPG Automotive für den virtuellen Fahrversuch, miteinander kommunizieren lässt. Dabei wird die Umgebung der intelligenten Verkehrssimulation von PTV Vissim mit den physikalisch exakt modellierten und realistisch interagierenden Fahrzeugen der CarMaker-Produktfamilie kombiniert. Die Co-Simulation beider Produkte dient Forschungs- und Entwicklerteams als Informationsgrundlage für künftige Anpassungen am Fahrzeug.

„Die gemeinsame Lösung der Unternehmen PTV Group und IPG Automotive unterstützt den Anwender in seiner täglichen Arbeit und sorgt für einen kosteneffizienten und reibungslosen Workflow. Die Kombination beider Simulationslösungen bringt die Einzelfahrzeugbetrachtung und die realitätsnahe Verkehrsabbildung auf wissenschaftlich gleichwertig hohem Niveau zusammen“, freut sich Dr. Thomas Benz, Solution Director PTV Group, über die Integration.

PTV Group und IPG Automotive setzen gemeinsam neue Standards für den virtuellen Fahrversuch (im Bild v.l.n.r.: Thomas Benz, Solution Director Automotive PTV Group, Martin Herrmann, Specialist ADAS and Autonomous Driving IPG Automotive, Andreas Köglmaier, Manager Sales DACH PTV Group)

Auch Martin Herrmann, Specialist ADAS and Autonomous Driving IPG Automotive, sieht die Entwicklung positiv: „Mit der Co-Simulation von PTV Vissim und der CarMaker-Produktfamilie ist es möglich, in sehr komplexen Szenarien Fahrerassistenz- und hochautomatisierte Fahrfunktionen zu testen. Auch aktuellen Herausforderungen beim Testen, wie Real Driving Emissions, kann dank des natürlichen Verkehrsflusses in PTV Vissim unter äußerst realistischen Bedingungen simulativ begegnet werden.“

Die räumliche Nähe, beide Unternehmen haben ihren Sitz in der TechnologieRegion Karlsruhe, erleichtert die regelmäßige Abstimmung und unterstützt eine enge Zusammenarbeit.

Besuchen Sie PTV Group am 28. März im Tollhaus, Karlsruhe, beim Open House“ , dem Branchentreff für den virtuellen Fahrversuch von IPG Automotive, und erfahren Sie im Gespräch mit dem Team, wie PTV Vissim zum virtuellen Fahrversuch die Verkehrskomponente hinzufügt und so eine Umgebung in der CarMaker-Produktfamilie schafft, die realistisch interagierende Verkehrsteilnehmer abbildet.

Mehr über PTV Vissim: vision-traffic.ptvgroup.com/de/produkte/ptv-vissim/

Mehr über die CarMaker-Produktfamilie: ipg-automotive.com/de/produkte-services/simulation-software/carmaker/

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