Hector Seminar: Junge Forscher bei PTV

Die drei Hectorianer und ihre Betreuer bei PTV : Tobias Bachmor, Max Oliver Burgard, Katja Rentschler, Lukas Gehringer und Werner Heid (v.l.n.r.).

Hector Seminar – was ein bisschen nach Trainingslager für griechische Helden klingt, ist ein außerschulisches Projekt der Hochbegabtenförderung an Gymnasien rund um Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim und Pforzheim. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler forschen dabei gemeinsam mit Partnerunternehmen in einem der sogenannten MINT-Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Drei der insgesamt rund 20 jungen Frauen und Männer vom Standort Pforzheim arbeiteten dabei an einem Projekt mit der PTV Group. Im Oktober fand jetzt das Abschlusskolloquium dieses ersten Abschlussjahrgangs an der Hochschule Pforzheim statt.

Ziel des Hector Seminars ist es, bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse für mathematisch-naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu wecken, interdisziplinäres Denken und Forschen zu induzieren und den Zugang zu Studiengängen der MINT-Wissensbereiche zu erleichtern. Bei PTV hatten Katja Rentschler vom Kepler-Gymnasium sowie Max Oliver Burgard und Lukas Gehringer vom Theodor-Heuss-Gymnasium in Pforzheim die Aufgabe, aus einer Menge an Paketen diejenigen auszuwählen und so auf einem Lkw zu platzieren, dass der Wert der Ladung maximiert wird.

„Das Schöne an diesem Problem ist, dass man relativ schnell zu einer ersten Lösung kommen kann und diese sich dann immer weiter verfeinern und verbessern lässt“, erklärt Tobias Bachmor, der bei PTV als Director Logistics Applications arbeitet und die „Hectorianer“ zusammen mit Werner Heid (Director Methods) bei PTV betreute. „In dem man bestimmte Bedingungen oder Paketeigenschaften hinzunimmt, kann man die Problemstellung immer weiter ausbauen.

So spielt zum Beispiel eine Rolle, welche Pakete wie gestapelt oder generell gemeinsam transportiert werden können. Die Aufgabe war, einen Algorithmus zu entwickeln, der dieses Beladeproblem lösen kann. „Da die drei Schüler noch so gut wie keine Programmierkenntnisse hatten, haben wir ganz langsam mit einfachen Dingen angefangen“, erinnert sich Werner Heid. „Nach und nach hat sich ihr Programm dann weiterentwickelt und sie konnten vieles eigenständig lösen.“

Beim Abschlusskolloquium an der Hochschule Pforzheim stellten die drei jungen Forscher ihr PTV Projekt dem Publikum vor.

Beim Abschlusskolloquium an der Hochschule Pforzheim konnten die jungen Forscher nun ihre Arbeit vorstellen. „Die Drei waren super vorbereitet und haben eine schöne Präsentation abgeliefert“, freuen sich die Betreuer. „Das Projekt war so gut, dass sie sogar aufgefordert wurden, es bei „Jugend forscht“ einzureichen. Darüber freuen wir bei der PTV uns sehr und werden sie natürlich dabei wieder unterstützen!“

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