Softwarelösung schließt Lücken in europäischer Logistikbranche

Mit PTV Map&Guide erreichen Logistikunternehmen ohne Umwege maximalen Gewinn: Professionelle Kalkulation und zuverlässige Planung sind der Antrieb. Copyright PTV Group

Der Logistiksektor zählt zu den boomenden Branchen in der EU und erwirtschaftet 14 Prozent des gesamten BIP. Einzelhandel, E-Commerce und die verarbeitende Industrie sind die treibenden Kräfte dieses enorm schnellen Wachstums – mit steigender Tendenz für die kommenden Jahre. Dennoch steht die Branche vor enormen Herausforderungen: beispielsweise Fachkräftemangel, Umsetzung der regional geltenden Vorschriften und eingeschränkte Nutzung technologischer Mittel. Diese schwierigen Rahmenbedingungen haben insbesondere in der Logistikbranche dazu geführt, dass immer mehr Transportunternehmen Konkurs anmelden mussten. Etwa 80 Prozent davon sind kleinere Unternehmen mit ein bis fünf Mitarbeitern; diese trifft es besonders hart, sie rutschen leicht in eine Isolvenz. Ein Erfolgsrezept ist jedoch schon erstellt.

Logistik in Zahlen

Zunächst ein Blick auf logistische Zahlen: Rund 500 Millionen Menschen leben in der EU, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, in der über 30 Millionen Unternehmen zu einer Wertschöpfung in Höhe von 14 Billionen Euro beitragen. Im Jahr 2014 erwirtschaftete allein der EU-Logistikmarkt 960 Milliarden Euro mit 11,2 Millionen Arbeitskräften in dieser Branche. Bislang wurde eine Transportleistung von über vier Milliarden Tonnenkilometer erbracht. 44,9 Prozent der Güter werden dabei auf der Straße transportiert. Mit über 46 Millionen Tonnen täglich ist dies der am häufigsten genutzte Verkehrsweg. Gemäß dem Logistics Performance Index (LPI) von 2016 gehören Deutschland, die Niederlande, Belgien, das Vereinigte Königreich und Schweden zu den fünf EU-Ländern mit dem besten Dienstleistungsangebot.

Herausforderung Fachkräftemangel

Der LPI ist nachweislich der beste Index, wenn es um den Bereich Internationale Logistik geht. Zur Bestimmung der gesamten Logistik-Performance werden folgende Schlüsselfaktoren unter die Lupe genommen: Zoll, Infrastruktur, Handling und Preisstruktur internationaler Sendungen, Sendungsnachverfolgung, logistische Kompetenz und Termintreue. 75,5 Prozent der Befragten sind kleinen und mittelständischen Unternehmen mit zehn bis 250 Beschäftigten zuzuordnen, der Rest größeren Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten.

Ihnen allen bereitet zurzeit besonders der Mangel an qualifizierten Fernfahrern große Sorgen. Im Jahr 2008 lag der Bedarf bei mindestens 70.000 Lkw-Fahrern. Der straßengebundene Güterverkehr kann mit den steigenden Zahlen bei der Beförderung von Gütern auf der Straße nicht mithalten. Gleichzeitig wird das Berufsbild des Fahrers in Bezug auf das Arbeitsumfeld und die sozialen Bedingungen immer unattraktiver.

Doch dies ist nicht die einzige Herausforderung in puncto Fachkräftemangel: Ganze 43 Prozent der befragten Unternehmen haben größte Problem damit, qualifizierte Logistikmanager zu finden. Diese Funktion spielt jedoch eine zentrale Rolle: Es ist der Logistikmanager, der

  • den günstigsten Serviceanbieter ermittelt, der zugleich die beste Qualität liefert.
  • die Prozesse in Bezug auf Logistik, Lagerhaltung, Transport sowie Kundendienst plant und steuert.
  • die gesamte Auftragsabwicklung koordiniert, steuert und optimiert.

Knappe Kassen

Waren von A nach B innerhalb einer gewissen Zeitspanne zu transportieren, ist für größere Unternehmen mit entsprechenden Etats relativ einfach zu bewerkstelligen. Für Kleinstunternehmen mit weniger als fünf Mitarbeitern gestaltet sich das Ganze oft komplexer. Ihnen fehlen häufig professionelle Ansätze in Sachen Planung, Bestandsführung, Supplier-Relationship-Management und Kundenservice. Sie müssen ihre Ausgaben stets im Griff haben. Nur so lassen sich Kosten steuern und Investitionen in die IT-Infrastruktur im vertretbaren Rahmen halten. Falls ihre Kunden die bestellten Produkte nicht zum gewünschten Zeitpunkt, Preis und mit passender Dokumentation erhalten, orientieren sie sich möglicherweise neu. Auch die Preisfindung kann sich als sehr zeitaufwendig erweisen. Eine längere Ausarbeitung der Angebote wirkt sich wiederrum negativ aus; der Kunde geht an ein flexibleres Unternehmen verloren.

Gesetzliche Arbeitszeitregelung für Fahrer

Eine weitere neue Problematik stellt sich mit der Einhaltung unterschiedlicher Mindestlohnregelungen. Der Mindestlohn ist ein sehr umstrittenes Thema in der Logistikbranche, insbesondere in der EU: Er stellt den europäischen Grundsatz des freien Verkehrs von Waren und Dienstleistungen in Frage. Mit der Einführung des Loi Macron in Frankreich und des MiLoG in Deutschland fällt für Unternehmen in den anderen EU-Mitgliedstaaten bei Beförderung ihrer Güter in diesen beiden Ländern zusätzlicher Bearbeitungsaufwand an. Die Mindestlohnregelungen in Frankreich und Deutschland sollten dem „Sozialdumping“ entgegenwirken. Dieses entsteht dadurch, dass Arbeitskräfte aus Niedriglohnländern in den EU-Ländern zu geringen Löhnen über einen längeren Zeitraum beschäftigt werden. Frankreich verlangt für jeden Arbeitnehmer eines Transportunternehmens eine Entsendebescheinigung, die alle sechs Monate erneuert werden muss. Ein zeitraubender Prozess. Zusätzlich müssen Unternehmen mit hohen Strafzahlungen von bis zu 500.000 Euro und Gefängnisstrafen von bis zu drei Jahren rechnen, falls die Lohnabrechnungen keine Arbeitszeiten der Arbeitnehmer enthalten. Auch in Belgien und Österreich hat man dieses Jahr ähnliche Vorschriften eingeführt. Vorreiter auf diesem Gebiet war jedoch Norwegen, das bereits im Jahr 2015 eine entsprechende Regelung beschlossen hatte, sowie Italien im Dezember 2016. Zudem wurde in den Niederlanden ein Tarifvertrag mit Wirkung zum Januar 2018 vereinbart.

Mittel- und Osteuropa auf dem Vormarsch

Aufgrund dieser Mindestlohnregelung richtet sich das Logistikgeschäft im wohlhabenden Westeuropa mit Blick auf Mittel- und Osteuropa neu aus. Aufgrund niedriger Lohnkosten und einer guten Infrastruktur haben Tschechien, die Slowakei sowie Polen für den Logistikmarkt an Bedeutung gewonnen. Schauen wir uns beispielsweise die Situation in Polen an. Der monatliche Lohn beträgt hier nur ein Drittel des durchschnittlichen Lohns in Deutschland. Polens Wirtschaft befindet sich im Aufschwung und ist die am schnellsten wachsende Wirtschaft in der EU. Zudem konnte sich Polen als einziges Land in Mittel- und Osteuropa der weltweiten Rezession im Jahr 2008 entziehen. Über 60 Milliarden Euro hat das Land bereits in die Instandsetzung von Straßen und Brücken investiert. Bloomberg stufte Polen als das wirtschaftlich attraktivste Land in Osteuropa ein.

Das Erfolgsrezept der PTV Group für die Logistik

Die EU erfreut sich eines aufstrebenden Logistikmarkts. Dank professioneller IT-Infrastruktur und Softwarelösungen können sogar Einzelkämpfer in Kleinstunternehmen erfolgreich und wettbewerbsfähig in diesem Markt agieren. Ihr Ziel: Die Waren pünktlich, sicher und kostengünstig liefern. Mehr als 55.000 Anwender vertrauen bereits auf PTV Map&Guide, dem bewährten Transportroutenplaner, wenn es um qualitativ hochwertige und zuverlässige Transportdienstleistungen geht. Dank professioneller Planung und Kalkulation lassen sich Gewinne maximieren. Sie als Anwender sparen wertvolle Zeit bei der Disposition, vermeiden Umwege und Fehlplanungen.

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Nachweisverzeichnis:
1.     14% of the total GDP.
2.     80% of it is companies with 1-5 employees.
3.     More than 500 million people live in the EU.
4.     14 trillion euros in the world’s second-largest economy.
5.     EU logistics market alone accounted for € 960 billion shares.
6.     44.9% of the goods are transported via road.
7.     Logistics Performance Index.
8.     As many as 43% of the total respondents indicated that the major problem they are facing is a shortage in the availability of the logistics managers.
9.     Planning, inventory management, supplier relationship management and customer-service responsiveness.
10.   Another emerging challenge for the logistics sector is keeping up with the minimum wage laws.
11.   French law, LoiMacron.
12.   Germany’s MiLoG.
13.   Submit a ‘posting’ certificate for each worker, which must be renewed every six months.
14.   Shifts its focus to Central and Eastern Europe.
15.   Bloomberg ranked the country as the best for business in Eastern Europe.
17.   Avoid detours and calculation errors, and above all – to maximise their profits.

 

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