PTV gibt Studenten Spielraum für neue Ideen

Im PTV internen TechTalk stellte BA-Student Devid Vogel seinen App-Prototypen vor.

Praktische Erfahrungen sammeln und Neues ausprobieren: Wer bei der PTV ein Duales Studium macht, darf sich auf spannende Aufgaben und viel eigenverantwortliches Arbeiten freuen. Devid Vogel, Wirtschaftsinformatik-Student im dritten Semester an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe, entwickelte während seiner Praxisphase im PTV Logistics Research Team einen Prototyp für eine App. Beim hausinternen TechTalk stellte er jetzt den PTV Kolleginnen und Kollegen seine Ergebnisse vor.

Ziel war es, basierend auf der bereits bestehenden PTV Driver App, die zur Berechnung der Ankunftszeit im Straßengüterverkehr eingesetzt wird, einen neuen Prototypen aufzusetzen und neue Funktionalitäten auszuprobieren.

„Es ging zum Beispiel um Funktionen wie eine Sprachsteuerung, das automatische Senden einer zuvor mit PTV Drive & Arrive erstellten Tour oder das sogenannte Geofencing, mit dem beim Überschreiten einer Gebietsgrenze eine bestimmte Aktion ausgelöst wird“, erklärt Devid. Er sechs Wochen an dem App-Projekt arbeitete. „Außerdem habe ich die App mit einem Funkstecker, einem ODB-Dongel, verknüpft. Damit können Fahrzeugdaten wie etwa den Verbrauch des Lkws via Bluetooth an die App gesendet werden.“

Im PTV Research Team wurde Devid natürlich tatkräftig unterstützt. „Wir haben sehr schnell rausgefunden, dass Devid eine solches Projekt meistern kann“, erinnert sich Florian Krietsch, Senior Project Manager Logistics Research. „Die Aufgaben in unserem Team sind sehr vielfältig – von Recherchearbeit, über Konzeption bis hin zur Entwicklung. Uns war es sehr wichtig, Devid ein Umfeld zu bieten, in dem er sich kreativ und selbstständig betätigen kann.“

Devid erzählt: „Ich habe davor schon Apps programmiert. Die neuen Inhalte waren für mich die größte Herausforderung, von einem OBD-Dongle hatte zuvor zum Beispiel noch nie gehört. Das hat das ganze Projekt so spannend gemacht. Ich bin sehr zufrieden damit, was ich in der kurzen Zeit so alles geschafft habe.“

Und auch beim TechTalk fiel das Feedback zur App positiv aus. Kollegen aus anderen Abteilungen zeigten Interesse, die Funktionen in Zukunft nutzen zu wollen.

„Sie bieten tolle Anregungen für das Produktmanagement“, findet Florian Krietsch. „Was dann schlussendlich in die Anwendungsentwicklung geht, wird in den nächsten Wochen geprüft. Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass wir diese Anwendungen in unserem Forschungsprojekt AEOLIX einbinden werden. Die paneuropäische Plattform hat das Ziel, eine effizientere Zusammenarbeit in der Supply Chain zu erreichen und Geofencing könnte da ein hilfreiches Tool sein.“